Vereint in Krieg, Krise und Armut sind für uns kein Grund zu feiern!

Am 2. und 3. Oktober finden in Stuttgart die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit statt. Groß inszeniert mit breitem Rahmenprogramm, Volksfest und Auftritt des glühenden Antikommunisten und derzeitigen Bundespräsidenten Joachim Gauck soll das kapitalistische Deutschland gefeiert werden.

Der Hauptzweck dieser reaktionären Veranstaltung ist es, unter anderem, jegliche Alternative zum krisengebeutelten Kapitalismus als utopisch darzustellen und zu verteufeln. Gleichzeitig wird versucht die in den letzten Jahren immer stärker zu Tage tretenden kapitalistischen Widersprüche, durch die völlig kritiklose Zelebrierung des Wiedervereinigten Deutschlands und der Betonung der nationalen Zusammengehörigkeit, zu verschleiern. Die Bevölkerung soll sich als deutsch definieren und die Interessen des deutschen Kapitals als die eigenen begreifen.

Um dieser reaktionären Propaganda etwas entgegenzusetzen, ruft das Stuttgarter Bündnis „Dritter Zehnter“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Ihre Einheit heisst Krise, Krieg und Armut“ auf.
Das Versprechen der Wiedervereinigung waren „Blühende Landschaften“ . Doch tatsächlich regiert, 23 Jahre nach dem Ende der sozialistischen DDR, die Politik des sozialen Kahlschlags in Deutschland. Seit Abwicklung der DDR 1990 agiert die BRD zunehmend aggressiver, wenn es darum geht gegenüber anderen Ländern ihre Interessen durchzusetzen. Das deutsche Kapital beansprucht mittlerweile wieder offen die Führungsrolle in Europa.

Wir unterstützen den Aufruf „Ihre Einheit heisst Krise, Krieg und Armut“ und Rufen euch dazu auf, mit uns am 3.Oktober in Stuttgart auf die Straße zu gehen. Am Morgen des 3. Oktobers gibt es aus Villingen-Schwenningen eine Gemeinsame Anreise zur Demonstration.

Zugtreffpunkt zur gemeinsamen Anreise: 11:20 Uhr | Schwenningen Bahnhof

Plakat zur Mobiliserung aus VS